Georgischer Tee

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Prinz Mamia, der 5. von Gurieli (1809-1826), der letzte Herrscher des Fürstentum Guria in Westgeorgien, trieb die Modernisierung und Entwicklung der georgischen Landwirtschaft voran.

Dabei ließ er sich unter anderen von dem französischen Botaniker André Michaux und seinem Sohn Francois André Michaux beraten. Sie pflanzten im Jahre 1799 die ersten Teesträucher in den Vereinigten Staaten von Amerika. Darauf aufmerksam geworden, beauftragte der Prinz Jacob Montague Marr in Guria Teesträucher zu kultivieren. So kamen die ersten Teesträucher in den botanischen Garten des Prinzen. Die Entwicklung in den folgenden Jahrzehnten führte dazu, dass der Tee zu einem der wichtigsten Bereiche der der georgischen Landwirtschaft wurde.

Der erste georgische "Baikhi" Tee wurde 1861 größeren Mengen produziert. Bei der  russischen landwirtschaftlichen Ausstellung in St. Petersburg (1864) bekam georgischer Tee erste internationale Aufmerksamkeit. Die ersten großen Lieferungen kamen im Jahre 1885 in Russland an. Bald war georgischer Tee ganz Europa zu finden. 1899 wurde Georgischer Tee mit einer Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris ausgezeichnet.

 

Ab Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der georgische Teeanbau rasant, es wurden mehr und mehr Teeplantagen angelegt und Verarbeitungsfabriken errichtet. Im Jahr 1980 beschäftigten die georgischen Teeproduzenten bereits mehr als 190.000 Mitarbeiter, mehr als 70.000 Hektar Teeplantagen lieferten den begehrten grusinischen Tee, wie der georgische Tee auch bezeichnet wird. Georgien produzierte in Spitzenzeiten bis zu 133.000 Tonnen Tee und war damit nach Indien, China, Japan und Sri-Lanka der fünftgrößte Tee-Produzenten der Welt.

Die geographische Lage, klimatische Bedingungen und Temperaturen, die erheblich zwischen Sommer und Winter variieren, bringen Tee mit dem einzigartigen georgischen Charakter hervor. Aufgrund der natürlichen Bedingungen kann auf den Einsatz  von Pestiziden und Herbiziden verzichtet werden. Daher ist unser Tee ist ökologisch unbelastet.

Die Zahl der Sonnentage in Georgien, die jährlichen Durchschnittstemperatur (12,5-14,7 C) und das subtropisches Klima tragen zur hohen Qualität der Teeblätter bei. Der starke Gegensatz zwischen Tag- und Nachttemperaturen in der Zeit, wenn der Tee seine jungen Triebe hervorbringt, lässt die Aromastoffe in den zarten Trieben der Pflanzen ein komplexes Bouquet von Aromen und Geschmack entstehen die typisch für den georgischen Tee sind.

 

Eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des weltweiten Tee-Anbaus nahm der  georgische Wissenschaftler Ksenia Bakhtadze ein, der als erster bewies, dass die Kreuzung verschiedener Sorten Tee mit einzigartigen Eigenschaften hervorzubringen vermag. Durch die Generationenauswahlmethode züchtete er über 16 Hybridsorten, die sich durch eine hohe Frostbeständigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen.